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Unser blickfang Kuratoren im Interview

Die blickfang-Kuratoren des Jahres 2018 sind Eva Marguerre und Marcel Besau vom Hamburger Studio Besau-Marguerre. Damit haben wir nach internationalen Designstars wie Scholten & Baijings oder Jaime Hayón dieses Jahr deutsche Shootingstars als Mentoren gewonnen.

Unsere blickfang-Kuratoren des Jahres 2018 im Interview

Die blickfang-Kuratoren des Jahres 2018-2019 sind Eva Marguerre und Marcel Besau vom Hamburger Studio Besau-Marguerre. Damit haben wir nach internationalen Designstars wie Scholten & Baijings, Inga Sempé oder Sebastian Wrong dieses Jahr deutsche Shootingstars als Kuratoren gewonnen.

Als Kuratoren berät das Duo uns Messe-Macher in der Saison 2018-2019 in allen Fragen rund um Ausrichtung, Trends und Entwicklungen in der Szene. Zudem geben sie für aufstrebende Designtalente Workshops und sind Teil der Jury des blickfang-Designpreises, der auf jeder Messe vergeben wird. 

"Eva und Marcel beherrschen ihr Handwerk, setzen immer noch eines drauf und begeistern durch ihr Farbenspiel und der Materialität ihrer Produkte nicht nur die Fachwelt, sondern auch den Konsumenten."

Geschäftsführerin Jennifer Reaves freut sich über das neue Kuratorenteam: „Bereits im Zuge unseres blickfang Jubiläums haben wir mit Eva und Marcel ein besonders emotionales Projekt umgesetzt, die Tischdecke Drop, dem ersten eigenen blickfang Produkt. Eva und Marcel beherrschen ihr Handwerk, setzen immer noch eines drauf und begeistern durch ihr Farbenspiel und der Materialität ihrer Produkte nicht nur die Fachwelt, sondern auch den Konsumenten. Dieser Dreiklang aus Qualität, Funktionalität und Leidenschaft steht auch für die blickfang: Einfach gutes Design.“

Im Kurzinterview verraten die Wahlhamburger, auf was sie sich besonders freuen und welche Premiere auf die Besucher der Schweizer blickfang-Messen im MINI LIVING Designlab wartet.

Eva und Marcel, worauf freut ihr euch als Kuratoren des Jahres bei der blickfang besonders?

Wir sind ja schon eine ganze Weile mit der blickfang verbunden. Unser erster Kontakt war damals in Wien, als wir vor neun Jahren noch als Studenten unseren Nido-Hocker hier ausgestellt haben. Das war auch das erste Produkt, mit dem wir uns einen Namen gemacht haben.

Das Schöne als Kuratoren ist, dass wir etwas zurückgeben können. Wir wurden damals gefördert und uns wurde auf den ersten Karriereschritten geholfen.  Nun können wir dies nun an junge Designer der blickfang zurückgeben. Zum Beispiel mit unserem Workshop, auf den wir uns schon sehr freuen.

Was macht für euch heute gutes Design aus?

Gutes Design ist in unseren Augen die intensive Auseinandersetzung mit Farbe und Materialität. Jedes Produkt bekommt damit einen sehr einen eigenen Charakter. Es geht darum, sich frühzeitig über das Material Gedanken zu machen und diese Überlegungen in den Entwurf einfließen zu lassen. Das ist auch unser Startpunkt und das wird die Essenz, was das Produkt später ausmacht.

Genauso wichtig ist auch, dass man nicht beim Produkt an sich aufhört, sondern konsequent weiterdenkt und die Idee weiterentwickelt. Das hat uns auch bei den Entscheidungen in der blickfang-Designpreisjury beeinflusst. Wenn die Designer ein klares Bild hatten, wie das Produkt beim Kunden oder Käufer präsentiert wird oder wie die eigene Inszenierung am Stand aussieht, waren wir begeistert.

Bei den Schweizer blickfang-Messen feiern wir mit dem MINI LIVING Designlab eine Premiere. Zum ersten Mal können dank MINI Besucher selbst gestalten. Was könnt ihr uns dazu schon verraten?

Für das MINI LIVING Designlab haben wir eine Fläche gestaltet, auf der die Besucher beim Gestaltungsprozess partizipieren. Wir haben eine Software entwickelt, die die Besucher an einem Terminal mit Touchscreen nutzen, um ein Muster individuell zu gestalten. Sie können zum Beispiel Farbwerte anpassen, Einzelelemente definieren oder Größen beeinflussen. Am Ende steht ein individuelles Produkt, das aber noch unsere Handschrift trägt. Zudem unterscheiden sich die Muster an den einzelnen Standorten, denn für jeden der Standorte haben wir auch einzelne Farbwerte definiert.

 

MINI LIVING DESIGNLAB

Im MINI LIVING Designlab gibt Studio Besau-Marguerre dem blickfang-Besucher die Gestaltungsmacht. Anhand von persönlichen Auswahlmöglichkeiten, generiert ein Computer ein individuelles Terrazzo-Design, das noch vor Ort auf dem neuartigen Material Tyvek gedruckt wird.

Die Hälfte des Tyvek-Ausdrucks darf der Besucher behalten – und es direkt vor Ort in ein von Besau & Marguerre exklusiv entworfenes Pflanzgefäß falten: ein persönliches Designunikat zum Mitnehmen.

 

Die andere Hälfte wandert wiederum in die Hände von Jule Waibel, die als „Queen of the unfolded universe“ bekannt ist: Sie hat die uralte, traditionsreiche Handwerkskultur des Faltenlegens erlernt und neu belebt. Jule erschafft aus den Unikaten, die die blickfang-Besucher ihr übergeben, eine wachsende Lichtinstallation. An der blickfang Bern fällt dafür der Startschuss, in Zürich wird die Installation wachsen, bis sie an der blickfang in Basel im April 2019, die letzten Elemente erhält und schließlich als Ganzes enthüllt wird.

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