Trends von der imm cologne

Im Januar freuen wir uns nicht nur aufs das neue Jahr, sondern auch auf die Trends und Neuheiten aus der internationalen Möbelszene.

Denn die imm cologne zeigt, wie wir uns einrichten und wie wir morgen leben werden. Wir haben zahlreiche aktuelle und ehemalige blickfang-Designer vor Ort getroffen und Trends gesichtet.

Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden

Langlebigkeit, am besten als Erbstück

Dieses Jahr steht das Thema Nachhaltigkeit im Interior-Bereich noch mehr im Fokus als in den Jahren zuvor. Viele Hersteller und Designer hinterfragen dabei konsequent die Herstellungsweise, den Einsatz von Materialien und den ökologischen Fußabdruck der Möbelstücke. Oder gehen wie Artek und Knoll international noch einen Schritt weiter und setzen auf langlebige Produkte, die im Idealfall an künftigen Generationen vererbt werden können, so Ressourcen schonen und neben dem materiellen Wert auch eine ideelle Komponenten haben.

Back to nature

Holz und Naturmaterialien, aber auch Leichtbau- und Recycling-Werkstoffe und werden überall eingesetzt, wo sie funktional sind – das heißt auch bei Produkten, die standardmäßig aus anderen Materialien hergestellt werden. Bambus wird als Holzalternative genauso ausprobiert wie kunststoffverstärktes Papier als lederartiger Bezugsstoff.

Multifunktionalität

Dass wir in der Zukunft multifunktionaler leben, Beruf und Privat nicht mehr eindeutig voneinander trennbar sind, schlägt sich auch auf unsere Wohnungen nieder.

So bietet das Home Office zwar viele Freiräume, aber im Zweifelsfall auch keinen “Feierabend” mehr. In der Psychologie spricht man von der sogenannten Entgrenzung. Die Übergänge von Job und Privatleben verschwimmen.

Das Darmstädter Start-up Floating Office von Philipp Overath, Maciej Walasek und Florian von Heißen, das zum ersten Mal bei der blickfang Stuttgart ausgestellt hatte, hat ein System für Roboter-Möbel entwickelt, das eine effiziente Nutzung von Wohn- und Arbeitsfläche ermöglicht. Freiraum auf Knopfdruck lautet das Zauberwort. Der Clou besteht darin, dass die Möbel mit Seilen an der Decke befestigt sind und dank einer motorisierten Aufhängung per Smartphone innerhalb weniger Sekunden unter die Decke gehoben werden können. Der darunterliegende Raum kann dann anderweitig genutzt werden. Das Floating Office trägt auch dem Trend Compact Living Rechnung.  

 

Ambivalenz - Zurückhaltend auffallen

In Zeiten von Micro und Compact Living ist es für moderne Wohn- und Arbeitsumfelder erforderlich maximale Funktion auf minimalem Platz zu schaffen.

AMBIVALENZ aus Berlin, ein ehemaliger blickfang-Aussteller, zeigte auf der imm cologne in der renommierten Halle 2.2 innovative Einrichtungsideen für flexibles, individuelles und raumsparendes Wohnen oder Arbeiten. Die extrem flachen Klapp-Möbel im minimalistischen Design – vom Wandschreibtisch bis zum individuell bedruckten Klappstuhl – machen kleine Räume groß und große Räume riesig.

Aufgeklappt bieten die Möbel vollen Komfort, ungenutzt hingegen verschwinden sie unauffällig und flach an der Wand. Trotz des reduzierten Designs erfüllen sie höchste Ansprüche an Qualität und Belastbarkeit. Ganz nach der Devise: Ambivalenz – Zurückhaltend auffallen.

Trends zuhause

Was die Farben betrifft, so kommt 2020 jeder auf seine Kosten.

Klar dominieren zarte, zurückhaltende Farben, die Ruhe und Behaglichkeit auslösen. So sieht aktuell das Rosé nicht nach Barbie und Glitzerwelt aus, sondern etwas erdiger, wie ein Terrakotta, das in Richtung Pastell tendiert. 

Dass das eigene Zuhause sich für immer mehr Menschen zum sozialen Lebensmittelpunkt wandeln, führte schon vor einiger Zeit zur Schöpfung des Begriffs „Homing“. Nach cocooning, dem Trend, das Zuhause als Rückzugsort zu nutzen, setzt sich „Homing“ nun immer mehr durch. Homing lebt davon, dass man seine vier Wände zu einem geselligen Ort macht, an dem man mit Freunden zusammen feiert, isst und lebt. Die Grundlage dazu bildet ein großer Tisch, um sich die ganze Familie mit Freunden versammelt kann.

East meets west

Hinzukommen die klaren Linien und Formen aus dem asiatischen Raum. Der „Japandi“-Trend, eine Mischung aus Janpan und Skandinavien, nimmt Fahrt auf und macht die Wohnung zu einem interkulturellen, crossculturellen Ort. Beide Richtungen harmonieren perfekt miteinander. In der Farbgebung werden statt kontrastreicher Kombinationen vielmehr Ton-in-Ton-Kombinationen aus einer Farbfamilie genutzt. Zwar sind die neuen Farben vornehmlich dezent und natürlich, vor allem die erdigen Brauntöne wie Ocker und Beige sieht man oft. Hinzukommen wieder Naturmaterialien, wie Reispapier, insbesondere bei Leuchten, die die Umgebung in ein sanftes Licht tauchen.

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