Unterstützung für kleine Labels - so geht's

Wir stellen sieben Tipps vor, wie Kund*innen die Situation im November-Lockdown für kleine Labels verbessern können. Ganz nach dem Motto #supportsmalllabels kann jede und jeder schnell und einfach einen Beitrag zum Erhalt der Designvielfalt leisten.

Dass zahlreiche kleine Unternehmen im Corona-Jahr um ihre Existenz kämpfen, ist uns mittlerweile allen bewusst. Viele Labels und Manufakturen haben aber echte Kreativität und Durchhaltevermögen bewiesen: neue Onlineshops, spannende Veranstaltungen im Netz oder persönliche Lieferung an Kund*innen sind da nur einige Beispiele. Wir fühlen uns inspiriert und stellen hier sieben Tipps vor, wie auch Kund*innen die Situation im November-Lockdown für kleine Labels verbessern können. Ganz nach dem Motto #supportsmalllabels kann jede und jeder schnell und einfach einen Beitrag zum Erhalt der Designvielfalt leisten.

1. Jetzt schon an Weihnachten denken

Es ist zwar noch einige Wochen hin, aber wer jetzt schon Geschenkideen für Weihnachten hat, sollte diese schon im November besorgen. Kleine Labels haben mittlerweile fast alle einen eigenen Onlineshop und freuen sich über Aufträge und Bestellungen im November.

2. Designer*innen vor Ort besuchen

Im aktuellen Lockdown light dürfen Ladengeschäfte und Ateliers geöffnet haben. Die Gelegenheit, den oder die Lieblingsdesigner*in vor Ort zu besuchen und ins Gespräch zu kommen. Clevere Hygienekonzepte sorgen dafür, dass man auch im November Stoffe fühlen, Möbel probesitzen und Farben in echt sehen kann. Wer lieber kontaktlos supporten will, kann bei vielen lokalen Designer*innen von persönlicher Lieferung oder kontaktloser Abholung profitieren. Das zeigt Unterstützung und oft entstehen schöne Begegnungen und Kontakte.

3. Gutscheine als "Soforthilfe"

Kein konkretes Produkt im Auge, aber vom Label überzeugt? Dann ist ein Gutscheinkauf der ideale Weg, um Unterstützung zu zeigen. Er kann dann entweder verschenkt oder in Ruhe für das perfekte Wunschteil eingelöst werden.

4. Geduld und Wertschätzung entgegenbringen

Lieferengpässe waren vor allem Anfang des Jahres eine große Hürde für Manufakturen und Designer. Auch jetzt kann es zu längeren Produktions- oder Lieferzeiten kommen, weil viele unabhängige Betriebe auf Anfrage und oder von Hand produzieren. Wer sich bewusst für ein Teil entscheidet, bringt auch dem Fertigungsprozess Wertschätzung entgegen und unterstützt so Handwerk und Qualität in schnelllebigen Zeiten.

5. White Monday statt Black Friday

Die alljährliche Schnäppchenschlacht nach Thanksgiving ist mittlerweile nicht mehr nur in den USA ein riesen Event geworden. Teilweise wird den gesamten November über mit Angeboten geworben. Nicht nur, dass dabei vor allem bekannte Großkonzerne und Versandhandel viel Umsatz machen, weil sie die Rabatte auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung ermitteln und so vom tatsächlichen Marktpreis weit entfernt sind, ist problematisch.

Auch fallen dabei allzu oft kleine, unabhängige Labels unten durch. Sie können sich eine solche Rabattschlacht schlicht nicht leisten, denn faire Löhne und hochwertige Materialien sind jeden Tag im Jahr gleich viel Wert. Wer dann auch noch den Großteil des Jahres Einnahmen einbüßen musste, während die Mieten weiterhin bezahlt werden müssen, kann den Black Friday Wahnsinn nicht mittragen. Seit einiger Zeit hat sich daher unter dem Namen White Monday eine Gegenbewegung gebildet. Dabei wird zu bewusstem, nachhaltigem Konsum aufgerufen. Die blickfang und ihre Aussteller*innen leben dieses Motto bereits seit 28 Jahren. Daher wollen wir gerade in diesem Jahr und passend zum White Monday individuelles Design, bewusst ausgesuchte Einzelstücke und hochwertige Produktion fördern.

6. Likes, Shares, Clicks

Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit sind die wichtigsten Währungen dieser Tage. Online wie offline ist es wichtig, dass die Belange und Situationen Kreativschaffender wahrgenommen werden. Gerade in sozialen Netzwerken ist das eine tolle Möglichkeit, Aussteller*innen und Designer*innen Gehör zu verschaffen. Vor allem das Teilen von Bildern oder Videos erhöht deren Sichtbarkeit und sorgt dafür, dass uns ihr Schaffen und ihre Produkte im Gedächtnis bleiben. Denn wer sich nicht auf Märkten und Messen präsentieren kann, braucht online Unterstützung. Teilen Sie daher gerne ihre Lieblingsdesigner*innen oder deren Crowd-Funding-Kampagnen und Angebote. Der Hashtag #supportsmalllabels fasst dieses Motto zusammen und auch der Sticker "Unterstütze kleine Unternehmen" auf Instagram ist ein geeignetes Mittel.

7. Die blickfang.live besuchen!

Vom 20. bis 23. November stellen viele unserer Labels und Designer*innen ihr Schaffen und ihre Produkte auf der blickfang.live vor! Bei der kostenlose Onlinemesse können Sie sich verzaubern lassen von mehr als 200 Ausstellern aus Europa; in die Ateliers und Werkstätten eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.⁠

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