Kongresshaus Zürich

21 | 22 | 23 November 2014

 

Aber nicht nur für die Natur hat Anna ein feines Auge, sondern auch für Materialeigenschaften. So gießt sie beispielsweise aus Beton spiegelglatte Sitzpolster für ihre „Concrete Benches“, die federeicht und filigran wirken. Nun geht Anna Badur mit der blickfang auf Tour: Das dänische Möbellabel Fritz Hansen, das zukünftig die blickfang Lounges gemütlich ausstatten wird, hat sie eingeladen, an allen sieben blickfang Standorten von Wien bis Basel ihre Entwürfe zu zeigen.

Wer also im Rahmen einer blickfang ein wenig Meeresbrise schnuppern will, sollte nicht die Gelegenheit verpassen, bei Anna halt zu machen.

 

Come with the sea

 

Anna Badur geht mit offenen Augen durch die Welt. Und versteht es, was sie sieht einzufangen: Etwa die Brandung an der Nordseeküste, von der sie stammt. Für ihre „Drawn by nature“-Textilserie ließ sie etwa blaue Pigmente vom rauen Wind auf Tücher wehen, sodass zufällige, kraftvolle Muster entstehen. Die Porzellanschale „Ebbe“ oder die Tapetenserie „Stirring Seas“ hingegen reflektieren hingegen das Kommen und Gehen des Wassers.

 

Aber sicher! So gut, dass die beiden 2011 in Wien den blickfang Designpreis Silber abgeräumt haben. stoffbruch zeigen ihre Kollektionen für Männer und Frauen über ihren Online-Shop, Konzeptstore und „behind-the-scene“-Blog. Daran merkt man, dass die Liebe für ihre Produkte aus allen Nähten platzt.


Wer das stoffbruch Gefühl auf der eigenen Haut erleben will, kann das auf der blickfang Wien am 17 | 18 | 19 Oktober, der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November und der blickfang Hamburg am 28 | 29 | 30 November tun.

 

Gedankenreise

 

Lange Reisen und ferne Kontinente? Das ist was für den Sommerurlaub, aber nicht für eine umweltfreundliche und hochwertige Fertigung von Mode. André Hofmann und Moritz Biel aka stoffbruch, erfrischen uns mit ihrer Kollektion „cool summer“ ohne dass die Kleidung weit gereist ist. Sie entwerfen die lässigen und urbanen Kleidungsstücke in der Hauptstadt und lassen ihre Kollektion in Europa fertigen. Ihr Markenzeichen dabei ist die Kombination aus klaren Schnitten und der hohen Qualität der Materialien. Kommt das gut an?

 

Der Barkeeper ist ein alter Bekannter Aylins und beteiligte sich mit einem Champagnerkühler an der Linie. Die meisten der anderen Entwürfe stammen von dem Industrial Designer Christophe. Mit „El Santo Libre“ entwickelte er etwa eine Neuinterpretation des Neuschwingers: gebogene, mit Leder, Fell oder Kelims bezogene Metallflächen scheinen auf schmalen Beinen zu schweben. Der Servierwagen „Come as you are“ hingegen überzeichnet mit den überdimensionierten Rollen und den filigranen Streben das klassische Möbel und übersetzt es so in zeitgemäße Formen. Im November sind die Möbel erstmals auf der blickfang Zürich zu kaufen!

Wie es sich in einem Schloss lebt und arbeitet, könnt ihr von Aylin und Christophe auf der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November erfahren.

 

My home is a castle ...

 

... ist etwas, das nicht viele behaupten können. Christophe de la Fontaine und Aylin Langreuter schon. Denn als sie mit ihrem Label Dante – Goods & Bads aus Mailand nach Deutschland zogen, entschieden sie sich nicht für ein Domizil in Aylins Heimatstadt München – sondern bezogen das Schoss Haggn. Dort entstehen Möbel- und Produktlinien wie die aktuelle Kollektion „Admit One Gentleman“. Für diese stand, wie bei jeder Dante-Kollektion, ein prominenter Gast Pate. In diesem Fall Charles Schumann.

 

Um sie dabei zu unterstützen, reist Pauline regelmäßig ans andere Ende der Welt, gibt Nähkurse und tüftelt im Dialog mit den Näherinnen an ihren Entwürfen. „Ich kenne jeden einzelnen Menschen, der an meiner Mode mitarbeitet, vom Bauern, der die Seidenraupen züchtet, über die Frau, die die Seide spinnt und färbt, bis hin zu den Näherinnen“, erzählt Pauline. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Kollektionen in Europa zu einem fairen Preis anzubieten, damit sie für Jedermann zugänglich ist.“ Das ist ihr gelungen. Mittlerweile ist ihre vierte Kollektion auf dem Markt – und zeigt einmal mehr: Gutes zu tun, kann wunderschön sein.

 

Mehr über die Geschichte hinter Jungle Folk könnt ihr auf der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November erfahren.

 

Einfach mal die Welt verbessern

 

Muss nachhaltige Mode zwangsläufig in der Schweiz produziert werden? Das fragte sich die Züricherin Pauline Treis. Mit ihrem Label Jungle Folk beweist sie das Gegenteil. Denn Pauline lässt ihre Kollektionen aus peruanischer Biobaumwolle und kolumbianischer Seide vollständig in Kolumbien fertigen – von Näherinnen, die wegen Guerillagewalt in die Stadt Medellin fliehen mussten, und dort mithilfe von Mikrokrediten versuchen, eine eigene Existenz aufzubauen.

 

Die Taschen, Beutel, Schminktäschchen und Clutches sind somit allesamt Handarbeit und aus hochwertigem Leder. Kvinnas Kollektionen reichen von großen, schlichten Taschen (wovon jede Frau mindestens eine besitzen sollte) über trendige Turnbeutel ganz nach Hipster-Geschmack bis zu edlen Clutches, die ohne weiteres zum Abendkleid getragen werden können.

 

Das Power-Mutter-Tochter-Duo gehört zu den neuen Gesichtern der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November.

 

Mutter, Tochter, Tasche

 

Kvinna – das ist schwedisch und bedeutet Frau. Zwei Frauen, genauer Mutter und Tochter, sind es auch, die hinter dem Stuttgarter Taschenlabel Kvinna stehen. Anna, mit Kunstgesichte-Background, ist für die Gestaltung und das Marketing zuständig, Mutter Marion, gelernte Schneiderin, näht die Taschen.

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