Liederhalle Stuttgart

09 | 10 | 11

März 2012 [EN]

 

Vielleicht ist Lounge nicht immer eine gute Idee. „Wie viel Lounge tut uns gut?“ fragt
sich Mark Phillips und liefert die Antworten gleich mit. Freitatg, 09. März, 16.00 Uhr

phillips@mori-projects.de
www.mori-projects.de

 

Wie viel LOUNGE tut gut? - vom Wartesaal zum Kaminzimmer

 

„Lounge“ ist zum Modewort geworden. Ob DB-Lounge (also der moderne Warteraum
in einem Bahnhof) oder lounging zu Hause (mit Kaminofen, Bärenfell und Rotwein) -
überall trifft man darauf. Unternehmen wollen sich über ihre Lounge repräsentieren
- aber gelingt das? Die Lounge soll eine gemütliche Mitte sein - kann sie das?

 

Peter Ippolito studierte Architektur in Stuttgart und Chicago. Während dieser Zeit war er als Assistent von Prof. Ben Nicholson (Chicago) tätig und sammelte praktische Erfahrungen im Studio Daniel Libeskind (Berlin). 1999 war er Gründungsmitglied von zipherspaceworks. Aus diesem Büro ging 2002 die Ippolito Fleitz Group hervor, die er seitdem gemeinsam mit Gunter Fleitz führt. Neben seiner gestalterischen Arbeit ist Peter Ippolito auch in der Lehre tätig. Er übernahm eine Vertretungsprofessur an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (2001-2002) und Lehraufträge an der Universität Stuttgart (2004-2008) und der Fachhochschule Biberach (2009). Peter Ippolito war mehrfach Mitglied von Wettbewerbsjurys und ist ein gern gesehener Vortragsredner.
Vortrag am 09. März, 17.00 Uhr

info@ifgroup.org
www.ifgroup.org

 

Das Auge isst mit – Restaurant- und Bardesign

 

Die Ippolito Fleitz Group ist vor allem für ihre Innenarchitekturprojekte bekannt. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei die Restaurant- und Barprojekte ein. Grundlage des Erfolgs sind Stuttgarter Referenzprojekte wie die "Trattoria da Loretta", für die das Büro 2005 seinen ersten iF award in Gold gewann, oder das weltweit publizierte "Bella Italia Weine". Mittlerweile entwirft das Büro neben zahlreichen Einzelrestaurants – von denen u.a. die neue Kantine für das Hamburger Verlagshaus Der SPIEGEL zu sehen sein wird – auch Konzepte für die Systemgastronomie. Vorgestellt werden u.a. die Corporate Architecture für Wienerwald, holyfields und die Kaffeehauskette San Francisco Coffee Company.

 

Licht hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Emotionen und unsere Gesundheit. Licht inszeniert, lädt ein, gibt Sicherheit. Richtig geplantes Licht leistet einen Beitrag zum Wohlbefinden des Menschen und zur Schonung unserer Umwelt. Lassen Sie sich begeistern und inspirieren - ich verspreche Ihnen, ich führe Sie nicht hinters Licht! Vortrag am 09. März, 18.00 Uhr.

i.mellert@spracharchitektur.ch
www.spracharchitektur.ch

 

Gestalten mit Licht - innovative Lösungen für Mensch und Umwelt

 

Die Poesie des Lichts als Bestandteil der Architektur oder Licht am Ende des Tunnels - Licht ist die Basis allen Lebens. Licht kann weitaus mehr als nur beleuchten. Es prägt unsere Städte, unseren Arbeitsplatz, unser Zuhause.

Sag’ mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, was du einkaufst, …

 

Bei der Suche nach Antworten auf Sachfragen ist das Internet inzwischen erste Wahl. Mit
der Beantwortung von Meinungsfragen öffnet sich ein neues Feld. Die DIY-Markt- und Meinungsforschungsmöglichkeiten sind so verblüffend (einfach), dass man sich kaum vorstellen kann, wie es bisher ohne sie war.

 

 

Die Vorschläge beim Onlineshopping kennt jeder: Ihnen gefällt diese Hose? Dann gefällt Ihnen vielleicht auch diese Bluse. Neu sind themen- bzw. plattformübergreifende und vollständig individuelle Erkenntnisse: Liebe Susanne, dir gefällt diese Hose? Dann gefällt dir bestimmt auch dieser Tisch. Ich kenn’ dich doch. Vortrag am Samstag, 10. März, 13.00 Uhr.

redaktion@HOKOHOKO.com
www.HOKOHOKO.com

 

 

Bruno Schmidt studierte Germanistik, Romanistik und Geografie und arbeitete anschließend als Lehrer. Nach einer ersten Station in der Werbung war er später beim Schulbuchverlag Cornelsen für die Werbung verantwortlich.1992 wechselte er zu MetaDesign und war in Berlin verantwortlicher Projektleiter für Auftraggeber wie Audi oder die Berliner Verkehrsbetriebe. Später wurde er Mitglied der Geschäftsleitung. Heute betreut Bruno Schmidt die Auftraggeber von MetaDesign auf Geschäftsleitungsebene.
Vortrag Samstag 10. März, 14.00 Uhr.

bschmidt@metadesign.ch
www.metadesign.ch

 

Marke sucht Mitarbeiter – Im Rennen um die Richtigen zu überzeugen

 

Eigentlich wissen wir heute fast alles über Marken, deren Gestaltung und Führung. Aber es gibt noch Bereiche, in denen diese Kenntnisse mehr genutzt werden könnten. Z.B. bei Stellenanzeigen oder bei Absolventenmessen. Dabei wäre das Thema Employer Branding eine Herausforderung für Gestaltung, die sich traut, den Markenauftritt auch einmal anders zu interpretieren. Im Wettbewerb um die besten Köpfe ist die Fähigkeit von Marken gefragt, ihre Persönlichkeit authentisch darzustellen, ein klares Bild zu erzeugen und sich damit von der Konkurrenz zu unterscheiden. Der Vortrag zeigt, wie MetaDesign an dieses Thema herangeht.

 

Das Büro RAISERLOPES ist seit über 10 Jahren national und international, in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design tätig. Ihre gestalterisch klare Handschrift besteht aus zeitlosen architektonischen Elementen, erlesenen und trendweisenden Materialien und kenntnisreicher Lichtplanung. Eine ganzheitliche Betrachtung und eine je eigene Formsprache für das Markenimage von Kunden zu finden und Vorstellungen von Bauherrn zu verwirklichen, charakterisiert die Arbeitsweise des Teams.
Vortrag Samstag, 10. März, 15.00 Uhr.


Kristina.Lopes@RAISERLOPES.com
www.RAISERLOPES.com

 

Vom Luxus der Bescheidenheit

 

Wie interpretieren wir Bescheidenheit in der Innenarchitektur? Eine Betrachtung neuer Wege in der Planung unter ökologischen und nachhaltigen Aspekten. Hintergrundgedanken in Projekten der letzten Jahre im privaten Wohnbereich und der Gastronomie.

 

Über 12 Jahre lang führte Bianca Seidel als Designerin ihr eigenes international tätiges Modelabel. Diese Erfahrungen gibt sie heute als Coach und Consultant an Designer unterschiedlicher Fachrichtungen weiter. Als eine der wenigen Berater in Deutschland, die sich ganz auf die Anforderungen der Design-Branche spezialisiert hat, unterstützt sie zum einen Existenzgründer, die ein eigenes Label aufbauen, oder als Freelancer arbeiten wollen, zum anderen berät sie bereits selbstständige Designer bei der Unternehmensfestigung. Darüber hinaus arbeitet sie als Dozentin für Modemarketing an einer Düsseldorfer Modeschule. Zusammen mit Immo Schiller ist Bianca Seidel Initiatorin des designertreff düsseldorf, dem größten interdisziplinären Designer-Netzwerk in Nordrhein-Westfalen.
Vortrag Samstag 10. März, 16.00 Uhr.

b.seidel@business-workshop.de
www.business-workshop.de

 

Plan haben: Leben vom Design – ein Traum wird Wirklichkeit

 

Um als Selbstständiger von seinem Design leben zu können, braucht es mehr als Kreativität und Talent. Dass die Honorarkalkulation kein Buch mit 7 Siegeln bleiben muss und an was bei Produktkalkulationen alles zu denken ist, erläutert Bianca Seidel von business-workshop.de in ihrem Vortrag. Denn nur ein angemessener Preis oder Lohn gewährleistet, dass der Beruf des Designers nicht zum schönen Hobby verkommt, während der Lebensunterhalt anderweitig verdient werden muss. Designer, die sich aber über den Wert ihrer Arbeit bewusst werden und ihre Honorare richtig kalkulieren, haben allerdings gute Chancen sich den Traum, ein Leben vom Design, zu erfüllen.

 

Seit über 15 Jahren ist Immo Schiller als Texter und Konzeptioner in großen Werbeagenturen tätig. Heute arbeitet er in einer bekannten Agentur in Düsseldorf als Creative Director. Darüber hinaus ist er Dozent für Modemarketing an einer Modeschule und hält Seminare und Vorträge für Existenzgründer in Designberufen. Zusammen mit Bianca Seidel ist er Initiator des designertreff düsseldorf, dem größten interdisziplinären Designer-Netzwerk in Nordrhein-Westfalen.
Vortrag am Samstag 10. März, 17.00 Uhr.

i.schiller@business-workshop.de
www.business-workshop.de

 

Plan haben: Wie werde ich unverwechselbar?

 

Die Kreativwirtschaft ist von einem harten Verdrängungswettbewerb geprägt. Erfolg werden hier nur diejenigen Designer haben, die ihren Wettbewerbern Marktanteile abnehmen. Wer sich selbst oder sein Unternehmen als Marke begreift und diese strategisch aufbaut und führt, kann sich langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern – ob als Designer mit einem eigenem Label oder als Freelancer, der seine Designleistung verkauft. In beiden Fällen sollte ein tragfähiges Markenfundament idealerweise bereits bei der Existenzgründung gelegt werden. Denn dies hilft dabei, das eigene Unternehmen eindeutig zu positionieren, sich vom Wettbewerb abzugrenzen und sich so unverwechselbar zu machen.

 

Prof. Henning Eichinger verbindet in seinem Lehrkonzept Aufgaben und Lösungen des Designs mit dem offenen Experiment der bildenden Künste. Die Entwicklung künstlerischer Konzeptionen im Grenzbereich von Design und Kunst befähigt die Studierenden zielgerichtet künstlerische Projekte zu den Fragen unserer Zeit zu entwickeln und durchzuführen. Anhand ausgewählter Studienprojekte erläutert er, wie er diesen experimentellen Ansatz auf die Lehre im Designstudium überträgt. Vortrag mit anschließender Diskussion, Samstag 10. März, 18.00 Uhr.

Henning.Eichinger@Reutlingen-University.de
www.reutlingen-university.de

 

Die künstlerische Dimension im Design

 

Innovative Gestalter lassen sich heute nicht mehr auf die üblichen Definitionen von Kunst und Design festlegen. Und so ist die künstlerische Praxis mittlerweile nicht nur die Grundlage für gutes Design, sie ist gleichzeitig ein Forschungslabor für neue Gesellschafts- und Lebensentwürfe die sich im Design widerspiegeln.

 

Rudolf Schricker: Studium der Innenarchitektur und Design an der Stattlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 1984 freiberufliche Tätigkeit als Innenarchitekt und Designer in Stuttgart (Planungsatelier in Stuttgart; Studio in Coburg). Mitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg. 1993 Berufung zum Professor an der Hochschule Wismar, Standort Heiligendamm, Fachbereich Design/Innenarchitektur. 2002 Berufung zum Professor an der Hochschule Coburg in der Fakultät Design, Studiengang Innenarchitektur „Entwerfen und Konstruieren“. Rudolf Schricker ist Vizepräsident des Bundes Deutscher Innenarchitekten BDIA, Publizist und Autor zahlreicher Bücher und Beiträge, Gutachter für Akkreditierungsagenturen sowie Juror bei Red Dot Award und IF Design Award.
Vortrag Sonntag 11. März, 13.00 Uhr


info@schricker.de
www.schricker.de

 

So macht Wohnen richtig Spass - Exkurs in künftige Wohlfühlwelten

 

Innenarchitektur demnächst und zuhause? Wie werden wir leben in unserem privaten Umfeld? Alles im Fluss; alles in Veränderung. Megatrend: Individualität und Selbstverwirklichung. In der Einrichtung liegt der Schlüssel zum Glück. Was wirklich wichtig ist?!  Exkurs in zukünftige Wohlfühlwelten.

 

Die Entwicklung zeitgemäßer Markenidentitäten muss dem Rechnung tragen und darf sich nicht auf klassische Corporate Design Elemente beschränken, sondern muss die Lebenswelt des Nutzers ebenso berücksichtigen wie das Geschäftsmodell eines Produkts oder Services. Nur dann entstehen glaubwürdige, zeitgemäße und für die Menschen relevante Marken. Marco Spies, Markenstratege und Autor, stellt in seinem Vortrag die wichtigsten Schritte und Methoden vor, um digitale Markenerlebnisse zu planen und gestalten. Marco Spies war Kreativdirektor bei Neue Digitale und Leiter der Interactive Design Abteilung bei der Branding Agentur Peter Schmidt Group, bevor er sich 2010 gemeinsam mit der Art Direktorin Katja Wenger selbständig machte und think moto in Berlin gründete. think moto ist eine Design- und Beratungsagentur für innovative digitale Produkte und Services. Die Agentur wurde gegründet, um eine Lücke zwischen Interactive- und CD/CI Agenturen zu schließen. Zu den Kunden der Berliner Agentur gehören u.a. der Cornelsen Verlag, Men’s Health und simyo. Marco Spies ist Mitglied im Deutschen Designer Club (DDC). Im Herbst erscheint das Buch „Branded Interactions – Digitale Markentouchpoints gestalten“.
Vortrag am Sonntag 11. März, 14.00 Uhr.

marco.spies@thinkmoto.de
www.thinkmoto.de

 

Digitale Markenerlebnisse planen und gestalten

 

Der Alltag wird zunehmend komplexer und das Tempo, in dem wir uns orientieren müssen, nimmt zu. Wir verbringen weniger Zeit mit klassischen Medien, aber immer mehr mit digitalen. Mobile Geräte verstärken diese Entwicklung. Neben Tastatur und Maus hat sich die Interaktion mit Finger- oder Körpergesten etabliert.

 

Rolf Kaltenberger berichtet über den spannenden Designwettbewerb und die besonderen Herausforderungen, gutes Design mit schwer behinderten Menschen in Deutschland zu realisieren und dabei höchsten ökologischen Ansprüchen zu genügen. Rolf Kaltenberger ist Ergotherapeut und stellvertretender Unternehmensbereichsleiter des gemeinnützigen Integrationsunternehmens NintegrA gGmbH, ein Tochterunternehmen des Sozialunternehmens Neue Arbeit Stuttgart. Er ist dort verantwortlich für die Marken Palisadio (Massive Holzhäuser), Quadino (Massivholzboden) und Bambus Plus.
Vortrag am Sonntag 11. März, 15.00 Uhr.

rkaltenberger@neuearbeit.de
www.bambusplus.de

 

Bambus Plus Design - oder wie man mit Premium-Produkten Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen schafft

 

Das gemeinnützige Stuttgarter Integrationsunternehmen NintegrA gGmbH präsentiert unter dem Label Bambus Plus hochwertige innovative Möbel und Wohnaccessoires aus Bambus, kombiniert mit anderen Materialien. Die Produkte wurden von StudentInnen der Akademie für Gestaltung im Handwerk Münster (Westf.) in einem Designwettbewerb im Jahr 2011 entwickelt und werden auf der blickfang in Stuttgart erstmalig vorgestellt.

 

Somit wird das Corporate Shop Design zum kulturellen Produkt, das zur Charakterbildung von Orten beiträgt. Corporate Shops vereinen Innenarchitektur, Corporate Identity, Marketing, Grafikdesign und Branding. Frank Dittel beleuchtet das anschaulich anhand realisierter Projekte aus dem Bereich Café und Retail. Frank Dittel ist in Stuttgart geboren. Sein Studium absolvierte er an der Universität Stuttgart (Fakultät Architektur und Stadtplanung), in Brüssel und Barcelona. 2002 machte er seinen Abschluss als Diplom Ingenieur. Von 2002 bis 2005 Mitarbeit im Büro VirgileandStone in London. Seit 2005 ist er Inhaber und Geschäftsführer des Büros DITTEL ARCHITEKTEN GmbH und eingetragenes Mitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg. DITTEL ARCHITEKTEN gestalten, definieren und differenzieren anspruchsvolle Projekte in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Grafikdesign.
Vortrag am Sonntag 11. März, 15.00 Uhr.

info@d-arch.de
www.d-arch.de

 

Corporate Shop Design

 

Als Teil von Corporate Architecture beschäftigt sich das Corporate Shop Design mit der Kreation und Entwicklung individueller Innenräume und erlebbarer Markenwelten im Restaurant- & Retailbereich. Es beeinflusst sowohl das Kaufverhalten als auch das Markenerlebnis und ist als öffentliche Innenarchitektur nicht zuletzt ein Beitrag zum innerstädtischen Erscheinungsbild.

 

Martin Haas, Dipl.-Ing. Arch., hat in Stuttgart und London Architektur studiert. Seit 1995 ist er bei Behnisch Architekten tätig, seit 2006 Partner in diesem Büro. Als Partner war er unter anderem verantwortlich für die Unilever-Firmenzentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg, sowie das Meeresmuseum OZEANEUM in Stralsund. Martin Haas ist Vorstandsmitglied der DGNB, an deren Gründung im Jahr 2007 er maßgeblich beteiligt war. Er hält weltweit Vorträge und nimmt an Symposien und Konferenzen teil. Seit 2009 hat er einen Lehrauftrag als Gastprofessor an der University of Pennsylvania in Philadelphia.

Vortrag am Sonntag 11. März, 17.00 Uhr.

buero@behnisch.com
www.behnisch.com

 

Zeitenwende – Ideen zu einer Architektur für 2050

 

Unsere gebaute Umwelt prägt und beeinflusst Verhaltensweisen, Gewohnheiten und soziale Entwicklungen und in erster Linie sind es die alltäglichen Verhaltensmuster der Nutzer, die die Ökologie eines Gebäudes am stärksten beeinflussen. Wir müssen daher Gebäude entwerfen können, die unsere Umwelt deutlich weniger belasten und gleichzeitig einen positiven Beitrag, einen begehrenswerten Mehrwert zur Lebensqualität seiner Nutzer liefern. Nur dann erreichen wir den echten Wandel. Letzten Endes muss dabei ein höherer Lebensstandard für die Gemeinschaft als Ganzes  herauskommen.

 

Sebastian Schott, geboren 1978, ist seit 2008 als Senior Architect bei LAVA in Stuttgart tätig.
Dort ist er unter Anderem verantwortlich für die durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannten Projekte Masdar Plaza, den Snowflaketower und die Jugendherberge in Berchtesgaden. Aktuell arbeitet er als Projektleiter an einem Forschungscampus in Riad / Saudi Arabien. Darüber hinaus ist Sebastian Schott seit 2009 als Lehrbeauftragter für Digitale Entwurfsmethodiken und Konstruktiven Entwurf an der HBC Hochschule Biberach tätig. Vor seiner Zeit bei LAVA hat Sebastian in den renommierten Büros UNStudio van Berkel & Bos sowie Massimiliano Fuksas als Architekt an internationalen Projekten gearbeitet.

Vortrag Freitag 09. März, 14.00 Uhr.

s.schott@l-a-v-a.net
www.l-a-v-a.net

 

It´s not easy being green

 

Green, nachhaltig oder okölogisch zu sein ist aktuell in der Gesellschaft in aller Munde. Auch in der Architektur spielen plötzlich nicht mehr nur Funktionalität, Ästhetik oder Wirtschaftlichkeit eine Rolle, sondern zum Beispiel Ökobilanzen, Zertifizierungen für Gebäude oder ressourcenschonendes Bauen. Aus den genannten Schlagworten ist ein regelrechter Trend zur Nachhaltigkeit in der Architektur entstanden, den es durchaus auch kritisch zu hinterfragen gilt. Der Vortrag „It’s not easy being green“ gibt hierzu einige Antworten und zeigt an eigenen Projekten auf, mit welchen Methoden wir als Architekten auf diese spezifischen Herausforderungen reagieren.

 

Ines Aufrecht ist Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart. Zuvor war sie in der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart unter anderem als persönliche Mitarbeiterin des Leiters tätig und hat den Bereich Recht, Existenzgründung und das Gründerbüro der Landeshauptstadt Stuttgart aufgebaut. Ines Aufrecht hat Rechtswissenschaft in Bonn und Tübingen studiert sowie an der Verwaltungshochschule Speyer. Ihr Referendariat absolvierte sie im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart. Anschließend war sie als praktizierende Anwältin tätig.
wifoe@stuttgart.de
www.stuttgart.de/wirtschaft

Veit Haug arbeitet seit 1996 für die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und leitet seit März 2011 den Geschäftsbereich Kreativwirtschaft. Zuvor verantwortete er den Bereich Strategie, Projektentwicklung sowie Europäische Aktivitäten und internationale Beziehungen. Für die WRS wirkte Veit Haug an zahlreichen Projekten auf EU-, Bundes- und Regionsebene mit, initiierte mehrere Kompetenz- und Innovationszentren und entwickelte neue Veranstaltungsformate. Für internationale Kampagnen und Kommunikationsmaßnahmen entwickelte er Ideen und Konzeptionen und arbeitete als Experte für Initiativen der Europäischen Kommission oder für Regionen - wie z.B. Barcelona - in Fragen der Innovationsförderung. An der Eberhard Karls Universität Tübingen erfüllt Veit Haug seit 2001 einen Lehrauftrag zum Thema „Management von Medienprojekten“.

Vortrag am Freitag 09. März, 15.00 Uhr.

veit.haug@region-stuttgart.de
www.kreativ.region-stuttgart.de

 

Aktivitäten der städtischen und regionalen Wirtschaftsförderungen im Kreativ- und Designbereich

 

Designförderung findet in Baden-Württemberg auf allen Ebenen statt: kommunal, regional und landesweit. Dabei kümmert sich die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) um die Designszene, die in der Region - Landeshauptstadt sowie den fünf angrenzenden Landkreisen - ansässig ist. Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart engagiert sich deshalb seit vielen Jahren für die Stuttgarter Kreativszene. Der Vortrag stellt das vielfältige Angebot der städtischen Wirtschaftsförderung im Bereich Kreativwirtschaftsförderung rund um Veranstaltungen, Räume, Beratung, Information, Vernetzung und Standortmarketing vor.

 

 

Die blickfang Vorträge 2012 im Überblick

 

Vortragsforum blickfang Stuttgart 2012

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