Deichtorhallen Hamburg

13 | 14 | 15 November 2015

 

Sprechen wir hier von Deinen Entwürfen? Dann bewirb Dich jetzt für die MINI Sonderschau „Gentleman´s Essentials“. Eine internationale Jury wählt unter den Einsendungen die finalen Teilnehmer aus. Wir zeigen Deine Produkte an allen blickfang Standorten in der kommenden Saison
Bitte sende uns bis zum 7. September eine Email an katja.famulok@blickfang.com mit dem Stichwort „Gentleman´s Essentials“, 3 Fotos Deiner Produkte sowie eine kurze Designbiografie.

 

MINI lädt ein

 

Gemeinsam mit MINI suchen wir hochwertige, intelligente Produkte für den anspruchsvollen Mann.

MINI stellt einen Gemeinschaftsstand von insgesamt 40m² zur Verfügung, auf welchem ihr kostenlos Euer Design auf ca. 10 m² einer großen Öffentlichkeit präsentieren und direkt verkaufen könnt. Wir suchen Dinge von verblüffender Einfachheit, deren Liebe zum Handwerk im Detail sichtbar ist. Wir sind erwachsen und erfreuen uns an unseren Werten. Unser Anliegen dabei ist es, Designer zu fördern, welche sich auf das Wesentliche konzentrieren: Authentische Produkte, die kreativ sind, aber nicht überladen.

 

Mit Kennerblick wird hier gezupft und dort glattgestrichen, geplaudert und erklärt. Mit Sneakers tragen oder mit High Heels? Mit Gürteln raffen oder weich fließen lassen? Nirgends kann man das besser rausfinden, als bei der Beratung durch die Schöpfer selbst.

 

Zum Beispiel auf der blickfang Wien am 30 | 31 | 1 Okt/Nov, der blickfang Hamburg am 14 | 14 | 15 November und der blickfang Zürich am 20 | 21 | 22 Nov.

 

Wahre Tuchfühlung

 

„Where design gets personal“ lautet der Leitsatz der blickfang – und wer auf der Designmesse das Modelabel Roee besucht, versteht, was das bedeutet. Denn nachdem die beiden Macher Rene Pomberger und Michael Mairhofer in charmantem Wiener Dialekt am Stand die Entwürfe präsentiert haben, begleiten sie einen persönlich zur Umkleidekabine.

 

Neben den Bilderrahmen bringen Anders und Martin Holzaccessoires mit, die – typisch skandinavisch – handwerkliches Geschick mit einem perfekten Gespür für Formen verbinden. Das Schneidbrett „Piece of Wood“ etwa lässt sich durch die abgeschrägten Kanten gut greifen. Mit der „Pinch“-Klammer lassen sich Notizzettel oder Postkarten stilecht präsentieren. Und der Zweck der „Polygrif“-Figuren? Zweifelsohne, ein Schmunzeln in Gesichter zu zaubern.

 

Nordic x nature

 

Wenn Bilder, Blüten oder Blätter in der Luft zu schweben scheinen, dann ist das nicht Magie: Das ist Moebe. Die Kopenhagener Designer Anders Thams und Martin D. Christensen haben nämlich einen Bilderrahmen entwickelt, der zwei Acrylglasscheiben zwischen schmalen Holzleisten hält. Mit Ideen wie „Frame“ hat das Duo bereits einen MINI Designpreis gewonnen – und präsentiert nun erstmals seine Entwürfe in Hamburg.

 

Der Schritt von Einzelstücken zu einer Kleinserie kam fast von allein: Denn als Lisa in Berlin, der modemutigen Deutschen Hauptstadt, auf der Straße mehrfach auf ihre Kleidung angesprochen wurde, wusste sie, dass die Idee Potential hat. Seit vergangenem Jahr gibt es die Overalls zu kaufen – bald auch auf der blickfang Hamburg. 

 

Reisefieber

 

Die besten Ideen entstehen aus einem Bedürfnis heraus. So, wie der Kapuzen-Overall der Wiener Designerin Lisa Losch. „Ich musst früher viel beruflich reisen – und während ich im Flieger früh morgens Bequemlichkeit suchte, wollte ich am Ankunftsort perfekt gekleidet sein.“ Die Lösung entwickelte sie mit ihren Overalls selbst: Während ungewöhnliche Stoffe und mitunter ein tiefer Rückenausschnitt als Hingucker wirken, bieten weite Schnitte und große Kapuzen Geborgenheit.

 

Um sie dabei zu unterstützen, reist Pauline regelmäßig ans andere Ende der Welt, gibt Nähkurse und tüftelt im Dialog mit den Näherinnen an ihren Entwürfen. „Ich kenne jeden einzelnen Menschen, der an meiner Mode mitarbeitet, vom Bauern, der die Seidenraupen züchtet, über die Frau, die die Seide spinnt und färbt, bis hin zu den Näherinnen“, erzählt Pauline. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Kollektionen in Europa zu einem fairen Preis anzubieten, damit sie für Jedermann zugänglich ist.“ Das ist ihr gelungen. Mittlerweile ist ihre fünfte Kollektion auf dem Markt – und zeigt einmal mehr: Gutes zu tun, kann wunderschön sein.

Mehr über die Geschichte hinter Jungle Folk könnt ihr auf der blickfang Hamburg 13 | 14 | 15 November erfahren.

 

Einfach mal die Welt verbessern

 

Muss nachhaltige Mode zwangsläufig in der Schweiz produziert werden? Das fragte sich die Züricherin Pauline Treis. Mit ihrem Label Jungle Folk beweist sie das Gegenteil. Denn Pauline lässt ihre Kollektionen aus peruanischer Biobaumwolle und kolumbianischer Seide vollständig in Kolumbien fertigen – von Näherinnen, die wegen Guerillagewalt in die Stadt Medellin fliehen mussten, und dort mithilfe von Mikrokrediten versuchen, eine eigene Existenz aufzubauen.

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