MAK Wien

18 | 19 | 20

Oktober 2013

 

Nicole Komitov widmete sich vor einigen Jahren ihrer Leidenschaft und begann Kleidung nach den eigenen Vorstellungen in Auftrag zu geben. Dieses anfängliche Hobby konnte sie immer mehr ausbauen, bis sie den Schritt wagte, ihr eigenes Label—MILK  zu gründen. Die Kollektion wird in Bulgarien, in der Heimatstadt ihrer Mutter prodzuiert, in der zur Zeit des Kommunismus die Hochburg der Textilindustrie Bulgariens war. Dort lebt auch ihre Partnerin Iva Popova, mit derer Hilfe sie ihre Ideen perfekt umsetzen kann. Nicole fertigt die Skizzen an, die von Iva - der Schneiderin - umgesetzt werden.

 

blickfang Wien fördert - MILK

 

Milk ist viel mehr, als einfach nur ein Interesse oder eine Leidenschaft. Es ist unser Ziel, unsere Lieblingskleidung selbst herzustellen – eben jene Stücke, die niemals den Boden des Kleiderschrankes berühren - und  das zu Preisen, die man sich leisten kann.

 

Für Kafka-Tecleab ist eine hochwertige Verarbeitung ein wichtiger Bestandteil ihres Konzepts. Nur so können Liebhaberstücke entstehen und Kleidungsstücke Begleiter über Jahre hinweg werden. Die Mode von Kafka-Tecleab entsteht im Prozess und im Dialog, nicht die momentanen Trends sind für das Label interessant, sondern zeitloses Design, dass schnelllebige Trends überlebt. Klarheit und geometrische Formen spielen eine wichtige Rolle im Design von Kafka-Tecleab. Diese werden über das Drapieren erreicht und über das neu zusammensetzen von vorhandenen Schnitten. Trotzdem bleibt die Mode des Labels tragbar; sie verkleidet den Träger nicht und erstaunt immer wieder mit liebevollen Details.

http://www.kafka-tecleab.de/

 

blickfang Wien fördert - Kafka-Tecleab

 

Kafka-Tecleab ist ein Modelabel in Augsburg. Nach dem gemeinsamen Mode-Designstudium an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim, entschlossen sich Sigrid Kafka und Nazret Tecleab 2010 ein eigenes Label zu gründen. Die Vision von Kafka-Tecleab ist nicht nur schöne Kleidung zu entwerfen, sondern auch Lieblingsstücke zu erschaffen.

 

Stefanie Nolz gründet 2011 das Modelabel NOLZ und die dazugehörige Kinderschiene NORDPOL OTTO LUDWIG ZEPPELIN. Als ausgebildete Architektin geht Stefanie Nolz an ihre Entwürfe konzeptuell, formal und minimalistisch heran. Die ähnliche Terminologie von Mode und Architektur sind zentrales Thema in den Kollektionen von NOLZ. Zeit wird als wertvolles Gut geschätzt, und alter Handwerkskunst, in Verbindung mit neuen Materialien, Tribut gezollt. NOLZ legt Wert auf einen gewissenhaften Materialeinsatz, die aktuelle Kollektion ‚Panorama12/13’ besteht aus zertifizierter Bio-Baumwolle und recyceltem Gobelin. Alles Einzelstücke.

www.stefanienolz.at

 

blickfang Wien fördert - Stefanie NOLZ

 

Aus Kitsch wird Kunst: Malerische Bergpanoramen und pittoreske Landschaftsidyllen dienten Modedesignerin Stefanie Nolz als Inspirationsquelle für ihre aktuelle Kollektion. Dabei verknüpft sie Tradition und Moderne mit Ironie und Witz. Aus alten Gobelin-Bildern wird Mode. Mode aus Bildern. Mode mit Geschichte. Die handgestickten Bilder, einst unter großem Zeitaufwand in liebevoller Handarbeit produziert, werden entstaubt und in einen neuen Zusammenhang gestellt. Die aktuelle NOLZ Kollektion ‚Panorama12/13’ nimmt Bezug auf den Trend der Stadtflucht und die Suche nach dem Idyll: eine modische Entsprechung der neuen Langsamkeit – mit Augenzwinkern.

 

Tick ist ein universelles Tischfußsystem, das an verschiedenartigsten Platten und Materialien befestigt werden kann. Eine gebogene Metalldrahtstruktur, ähnlich einer überdimensionalen Büroklammer, klemmt sich an jegliches Brett und verwandelt dieses ohne Schrauben und Werkzeug im Handumdrehen in einen einzigartigen Tisch. Jedermann kann selbst kreativ werden und sich seinen individuellen Tisch zaubern, sei es mit einer alten Schranktür oder einer Platte aus dem Baumarkt.  Tick will auch dazu ermutigen sich auf die Suche zu machen nach alten Plattenmaterialien welchen mit seiner Hilfe zu einem neuem Leben verholfen werden kann. Dies freut nicht nur die Platte, sondern auch die Umwelt und zu guter letzt auch den Besitzer, der ein echtes Unikat in seiner Wohnung stehen hat. Tick wird komplett in Deutschland gefertigt.

 

www.linie58.de

 

blickfang Wien fördert - Linie 58

 


Linie 58 entwickelt innovative Produkte „Made in Germany“ die sich weniger am Mainstream orientieren, sondern vielmehr an funktionalen und ökologischen Gesichtspunkten. Der Nutzer bleibt dabei immer im Fokus und wird selber zum Mitgestalter. Designer Jakob Schenk wurde 1980 in Augsburg geboren. Nach einer Lehre zum Raumausstatter studierte er an der Hochschule Rosenheim Innenarchitektur. Anschließend verbrachte er drei Jahre in Helsinki wo er an der Aalto University den Master im Bereich Möbeldesign erwarb. Zurück in Deutschland gründete er im September 2011 das Label „Linie58“.

 

Fanny Justich wurde 1973 in Graz geboren. Sie studiert an der Technischen Universität Graz Architektur, wo sie nach einem Aufenthalt an der Universität Paris - Belleville, 2001 ihren Abschluss macht. Während der Arbeit in einem Architekturbüro entdeckt sie ihre Leidenschaft für das Detail und den Möbelbau. Nach anfänglichen Entwürfen kommt sie immer mehr auf die Kombination von alten, gebrauchten und neuen Teilen. 2010 kam der Entschluss zur Selbstständigkeit und zur Gründung des Labels `Fanny et mari´. Fanny ist für den kreativen Part und die Umsetzung zuständig, ihr Ehemann (Französisch `mari´) für das technische Know-how. Gemeinsam entstehen alltagstaugliche Objekte mit Humor.

 

http://www.fannyetmari.com/

 

blickfang Wien fördert - fanny et mari

 

Fanny et mari versuchen alte Schönheit zu erhalten und mit Hilfe guter Ideen den Dingen wieder neues Leben einzuhauchen; ihnen einen neuen Nutzen zuzuordnen, sie wieder an einer anderen Stelle einzusetzen - der Spaß dabei soll nicht fehlen und dem einen oder anderen ein Lächeln hervorlocken. Gewisse Altersspuren an den einzelnen Teilen machen die Objekte an sich erst lebendig. Jedes ist natürlich ein Unikat - zwischen Kunstobjekt und Gebrauchsgegenstand, versehen mit einem Logo-Brennstempel. So wird etwa die Schublade eines Barockmöbels zum Blickfang des minimalistischen Sideboards -  bunte Glaslampenschirme türmen sich zum Bein eines Tisches - alte Holzteile finden sich, neu zusammengesetzt, als Tisch wieder und alte Komikfiguren geben einer Lampe das gewisse Extra.

 

In diesem Jahr zeigen sieben JungdesignerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz mit der Unterstützung des bmukk ihre Möbel und Leuchten, zum Teil Prototypen, dem Wiener Publikum und sammeln so wichtige Erkenntnisse über die Marktfähigkeit ihrer Produkte. Mit dabei sind: KMKG Studio, halloessen, Peter Boeckel, Antoinette Bader, Hanna Krüger, Sebastian Zachl und Anne Lorenz.

 

Das Fördern von jungen Designtalenten schreiben wir groß

 

Wir wollen nicht nur gutes Design, sondern auch junge Talente nachhaltig fördern. Deshalb haben wir mit <blickfang fördert> eine Initiative ins Leben gerufen, die talentierten DesignstudentInnen und NewcomerInnen, die sich eine Teilnahme an der blickfang noch nicht leisten können, ermöglicht,   kostenlos auf der blickfang auszustellen.

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