Hamburg Messe

28 I 29 I 30 November 2014

 

Stilistisch von der Heimat an der dänischen Grenze geprägt, entwerfen die jetzt in Berlin ansässigen Jungs alles von Hemd bis Hose. Wer Wert auf klassisches, aber originelles Design und hochwertige Materialien legt, ist bei ihnen genau richtig. Denn sie haben sich der Nachhaltigkeit verpflichtet: Das Duo entwirft die Kollektionen in Berlin, produziert in der EU unter strengen Auflagen und lässt die Kleidung von lokalen Lieferanten ausfahren. Die Zusammenarbeit handhaben Frisur genauso fair: Stephan kümmert sich nach seinem Studium der visuellen Kommunikation an der UdK um das Grafikdesign während Thies, der Modedesign an der gleiche Uni studierte, die Kleidung entwirft. Organisatorisches und die Finanzen packen sie gemeinsam an. Das beweist, dass Kinderträume wahr werden können.


Wer Lust bekommen hat, sich selbst mit der neuen Kollektion zu schmücken kann Frisur Clothing am 28 | 29 | 30 November 2014 in Hamburg entdecken.

 

Vom Kindertraum zum Großstadtlabel

 

Wenn sich zwei Freunde in der 9. Klasse zusammen tun, um T-Shirts für Bekannte und Verwandte zu bedrucken, dann ist das eine nette Idee von jungen Kerlen. Aber dass daraus ein cooles Label entsteht klingt nach verrücktem Kindertraum! Stephan Sunder-Plassmann und Thies Mayer haben genau diese Karriere hingelegt und können stolz auf ihre halbjährlich erscheinenden Kollektionen für Männer und Frauen blicken.

 

 

Aber sicher! So gut, dass die beiden 2011 in Wien den blickfang Designpreis Silber abgeräumt haben. stoffbruch zeigen ihre Kollektionen für Männer und Frauen über ihren Online-Shop, Konzeptstore und „behind-the-scene“-Blog. Daran merkt man, dass die Liebe für ihre Produkte aus allen Nähten platzt.


Wer das stoffbruch Gefühl auf der eigenen Haut erleben will, kann das auf der blickfang Wien am 17 | 18 | 19 Oktober, der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November und der blickfang Hamburg am 28 | 29 | 30 November tun.

 

Gedankenreise

 

Lange Reisen und ferne Kontinente? Das ist was für den Sommerurlaub, aber nicht für eine umweltfreundliche und hochwertige Fertigung von Mode. André Hofmann und Moritz Biel aka stoffbruch, erfrischen uns mit ihrer Kollektion „cool summer“ ohne dass die Kleidung weit gereist ist. Sie entwerfen die lässigen und urbanen Kleidungsstücke in der Hauptstadt und lassen ihre Kollektion in Europa fertigen. Ihr Markenzeichen dabei ist die Kombination aus klaren Schnitten und der hohen Qualität der Materialien. Kommt das gut an?

 

Ganz klar: Hier herrscht eben die Farbenfreude, die auch die Drucke der beiden ausmacht. Denn das Frohstoff-Kennzeichen sind exakt beobachtete und naturalistisch dargestellte Motive aus der Natur. Was in schwarz-weiß wie aus dem Naturkundebuch scheinen würde, macht in Frühlingsgrün, (blickfang-)Magenta oder tiefem Petrol einfach gute Laune. Beim Siebdrucken verstreichen Meike oder Jörg die lösungsmittelfreie und ökologisch abbaubare Farbe auf ihren Schablonen, mit einem Rakel verteilen sie sie. Dabei machen sie sich ihre Hände nicht schmutzig, sondern bunt – genauso, wie unsere Wohnungen, wenn wir den farbenfrohen Accessoires Einzug gewähren.

Also schaut auf der blickfang Hamburg am 28 | 29 | 30 November mal bei Froshtoff vorbei, und macht euer Zuhause ein bisschen bunter!

 

Die Hände bunt machen

 

2002 machten sich die Textildesignerin Meike Buchholz und der Schneider Jörg Vogt gemeinsam selbstständig – und arbeiteten sich als die Siebdruckmanufaktur Frohstoff von Auftragsarbeiten zu eigenen Entwürfen vor. Auf der blickfang Hamburg kann man fix und fertige Produkte der beiden kaufen – doch wie sieht es eigentlich in der Werkstatt von Meike und Jörg aus?

 

Unter ihrem Label Monir Jewellery fertigt und vertreibt sie handgemachte Schmuckstücke. Allesamt bestehen sie, zumindest im Kern, aus Monirs Lieblingsmaterial 925er Sterlingsilber. Manchmal sind sie allerdings hauchdünn mit 24-karätigem Gold beschichtet oder mit einer schwarzen Oxidationsschicht überzogen. Denn der Schmuck von Monir vereint europäische Zurückhaltung mit arabischem Sinn für Details.

Monirs Schmuck könnt ihr auf der blickfang Hamburg am 28 | 29 | 30 November von der Macherin persönlich kaufen.

 

Sanfter Schmuck

 

Persien: Allein der verheißungsvolle Name weckt die Assoziation an überbordend ornamentale Formen. Ganz anders ist jedoch der Schmuck, den die Halbiranerin Monir Kienzl auf der blickfang Hamburg verkaufen wird.

 

Vor drei Jahren taten sich die beiden gelernten Tischler zusammen, um Baumkanten, die anfallen, wenn Stämme zu Bohlen verarbeitet werden, aufzuarbeiten. Die Produktidee war so einfach wie wirkungsvoll: Aus den Holzresten formt Hafenholz Bilderrahmen. Die unregelmäßige Außenkante wird so zum Gestaltungselement.
Einen etwas anderen Upcycling-Gedanken verfolgen Hafenholz mit ihrem Fahrradständer, der auf der letzten Hamburger blickfang Premiere feierte. Das Holz hat eben die streichelweiche und wurmstichige Textur, die es nur in hohem Alter erlangt. Und tatsächlich: Es stammt aus einer alten Scheune, die ein Bauer demontieren ließ, damit sie nicht eines Tages unter Denkmalschutz gestellt und für ihn unbrauchbar wird. Für einen Bekannten entwickelten Hafenholz daraus ein Element, mit dem man Fahrräder an der Wand befestigen kann.

Man kann also gespannt sein, was Hafenholz bei der nächsten blickfang Hamburg am 28 | 29 | 30 November zum Kauf anbieten!

 

Erzähl mir Meer.

 

Der Name des Tischlerduos Hafenholz erzählt eine Geschichte – allerdings nicht vom Treibholzsammeln am Strand. Sondern von Holz, das in einer Tischlerei im Hamburger Hafen strandete. Aus dem scheinbar unbrauchbaren Material entwickelten Lasse Bagdahn und Per Völkel Produkte. Heute verarbeiten die zwei auch Hölzer und Holzwerkstoffe anderer Herkunft – doch der Name ist ebenso geblieben wie der Gestaltungsanspruch.

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