Messe Basel

09 | 10 | 11
Mai 2014

 

 

blickfang Basel

 

Freitag | 09. Mai 2014 | 14 – 22 Uhr
Samstag | 10. Mai 2014 | 11 – 20 Uhr
Sonntag | 11. Mai 2014 | 11 – 19 Uhr

Eintrittspreise:
Tageskarte CHF 15,-
Ermässigt CHF 10,- (Schüler und Studenten mit Ausweis)
Drei-Tages-Ticket CHF 23,-
Kinder bis 12 Jahre frei

Veranstaltungsort:
Messe Basel – Halle 3
Sperrstrasse/Ecke Riehenring
Google Maps: https://goo.gl/maps/GL5ZB

 

Um sie dabei zu unterstützen, reist Pauline regelmäßig ans andere Ende der Welt, gibt Nähkurse und tüftelt im Dialog mit den Näherinnen an ihren Entwürfen. „Ich kenne jeden einzelnen Menschen, der an meiner Mode mitarbeitet, vom Bauern, der die Seidenraupen züchtet, über die Frau, die die Seide spinnt und färbt, bis hin zu den Näherinnen“, erzählt Pauline. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Kollektionen in Europa zu einem fairen Preis anzubieten, damit sie für Jedermann zugänglich ist.“ Das ist ihr gelungen. Mittlerweile ist ihre vierte Kollektion auf dem Markt – und zeigt einmal mehr: Gutes zu tun, kann wunderschön sein.

 

Mehr über die Geschichte hinter Jungle Folk könnt ihr auf der blickfang Basel 9 | 10 | 11 Mai erfahren.

 

Einfach mal die Welt verbessern

 

Muss nachhaltige Mode zwangsläufig in der Schweiz produziert werden? Das fragte sich die Züricherin Pauline Treis. Mit ihrem Label Jungle Folk beweist sie das Gegenteil. Denn Pauline lässt ihre Kollektionen aus peruanischer Biobaumwolle und kolumbianischer Seide vollständig in Kolumbien fertigen – von Näherinnen, die wegen Guerillagewalt in die Stadt Medellin fliehen mussten, und dort mithilfe von Mikrokrediten versuchen, eine eigene Existenz aufzubauen.

 

Die Liebe zu klarem Design, Nachhaltigkeit und der Qualitätsanspruch ihres Großvater haben sich nicht geändert und wurden für ihr Label übernommen. Florian und Tobias arbeiten ausschließlich mit ursprünglichen Materialien wie Massivholz, Papier oder  Filz. So entstehen hochwertige, nachhaltige und klassische Stücke mit klarer Linie, wie beispielsweise die Lampe Drehbach. Schreiner aus dem Erzgebirge drechseln sie von Hand aus einem Stück Holz, jede Lampe ist so ein Unikat. Auch die typischen Weihnachtssterne aus dem Erzgebirge, Beistelltische und große Massivholztische gehören zum Repertoire von Arno Wolf. Wie man daran sieht, gelingt Florian und Tobias der Spagat zwischen einer zeitgemäßen Formensprache verbunden mit dem technischen Wissen und Können aus dem Erzgebirge, außerordentlich gut. Der Tisch, der ursprünglich eine Eichentür war, und andere ungewöhnliche Schönheiten können auf der blickfang in Basel vom 9 | 10 | 11 Mai 2014 begutachtet und sofort in Bestellung geben werden!

 

Eine Hommage an Opa Arno

 

Es war einmal ein Großvater namens Arno Wolf. Großvater Arno kam aus dem Erzgebirge und hatte eine Vorliebe für handwerklich gefertigte Dinge mit hoher Qualität. Ein Jahrzehnt später stehen Florian und Tobias Hilbert mit dem gleichnamigen Label in den Fußstapfen ihres Großvaters.

 

Mit letzterem geht auch eine Menge Verantwortungsbewusstsein einher. Denn Livia und Nina verwenden ausschließlich Biobaumwolle, bedrucken sie per Hand in einem kleinen Atelier in London – und lassen für jedes verkaufte Stück einen Baum im Niger pflanzen.

Wer mal testen möchte, wie sich Londoner Energie gepaart mit Schweizer Qualität auf der Haut anfühlen, sollte während der blickfang Basel 9 | 10 | 11 Mai einfach mal in ein Komana-Stück reinschlüpfen.

 

Sister Act

 

Gibt es einen besseren Geschäftspartner als die Schwester, mit der man von klein an durchs Leben ging? Wohl kaum! Vor allem, wenn beide kreative Berufe gelernt haben, die einander perfekt ergänzen. Man schaue sich etwa das Label Komana an: Während Nina Henne eine gelernte Schneiderin ist, studierte Livia in London Print Design. Die Londoner Energie sieht man den großflächigen, ausdrucksstarken Prints von Komana an. Die monochromen Farben, zurückhaltenden Schnitte und hochwertigen Materialien erden die Kollektion jedoch – und spiegeln das Schweizer Qualitätsbewusstsein, das den beiden gebürtigen Züricherinnen quasi in die Wiege gelegt wurde.

 

Die in Wien und Zürich lebende Industrial Designerin studierte an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) und arbeitete nach ihrem Diplom zunächst in Antwerpen und Paris. Sie begeistert zum einen mit ihren teilweise sehr experimentellen Objekten wie den Lace Lamps, welche durch ihre Statik beeindrucken. Sie werden durch kein fixes Gestell zusammengehalten, sondern ausschließlich mit Ringen und Schnürsenkeln in Form gebracht. Ja, durchaus richtig gelesen, Schnürsenkel! So entstehen raffinierte Formen, die einen noch faszinierenderen Schatten werfen. Auch der liebevoll benannte Pouff „Marie“ ist bemerkenswert. Hierbei handelt es sich nämlich um keinen herkömmlichen Sitzsack. Marie besticht durch ihre geometrische Form, die dank Polystyrolkügelchen trotzdem beweglich bleibt und so verschiedene Formen annehmen kann.
Wer Marie, Antoinette und all ihre anderen Produkte kennenlernen möchte – sollte das unbedingt vom 9| 10| 11 Mai 2014 auf der blickfang in Basel tun.

 

Marie, Antoinette & die Schnürsenkel-Lampe

 

Antoinette Bader ist eine alte Bekannte. Die blickfang Trendscouts lernten die charmante Schweizerin bereits 2010 auf dem Salone Satellite in Mailand kennen, als sie noch auf der Suche nach passenden Produzenten war. Mittlerweile hat Antoinette einen Hersteller gefunden und für ihre Entwürfe im Jahr 2012 sogar den MINI Designpreis auf der blickfang in Wien gewonnen. Umso mehr freuen wir uns, Antoinette in Basel mit dabei zu haben.

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