Kongresshaus Zürich

21 | 22 | 23 November 2014

 

Bei der Arbeit an den Bounce Chairs bemerkte die gebürtige Schweizerin zudem, dass Leute, die probeweise Platz nahmen, spontan miteinander zu reden anfingen. Diese Beobachtung war auch Thema beim blickfang Designworkshop: „Ursprünglich habe ich die Bounce-Chairs als Produkt für zuhause gedacht, aber vielleicht könnte man sie auch vergrößern und an Orten wie Cafés oder Messe-Empfangsbereichen einsetzen, also dort, wo viele Menschen zusammenkommen“, sagt Véronique. Und noch eins nahm sie aus dem Feedback der Workshopmentoren mit: Die Produktion durch große Firmen ist nicht der einzige Weg in den Markt. Darum wagt Véronique den Schritt in die Eigenproduktion – und auf der blickfang Zürich wird es ihre Stuhlfamilie zum ersten Mal zu kaufen geben.

Also verpasst nicht die Chance, auf der blickfang Zürich am 21 | 22 |23 November Probe zu sitzen – und zu den allerersten zu gehören, die einen Bounce Chair ihr Eigen nennen.

 

Sit down, let's talk!

 

Manche Produkte besitzen die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen. Die Bounce-Chairs der in Eindhoven ansässigen Designerin Véronique Baer gehören dazu: Sie sind mit weichem Schaum gepolstert und passen sich exakt dem Körper des Sitzenden an. Wenn er wieder aufsteht, springen sie n die ursprüngliche Form zurück. „Die besondere Polsterung macht die Bounce-Chairs superbequem“, erzählt Véronique, „aber vor allem überraschen sie und machen Spaß zu benutzen.“

 

Zudem wächst Annas Kreativität über den Stoff hinaus auf die Straße. Mit Street Art und Graffitikunst zeigt die junge Ungarin, was sie mit ihrem offenen Blick auf das Leben einfängt. Auch ihr Markenzeichen ist typisch russisch: die traditionelle Figur der Matroska.

Wer sich auch verlieben will, findet Ju Ninelles Kollektion bei der blickfang Zürich vom 21 | 22 | 23 November.

 

Liebe zur russischen Tracht und Streetwear

 

Kann man Gegensätze wie Trachten und Streetwear vermischen? Anna Julia Gyenge hat das mit ihrem Label Ju Ninelle geschafft und einen einzigartigen Stil hervorgebracht, der Cooles und Kulturelles verbindet ohne, dass der Träger verkleidet wirkt. Die Designerin inspiriert die russischen Kultur und die Novelle „Erste Liebe” von Turgenyev. Liebe auf den ersten Blick ist es dann auch, wenn man die Kollektionen mit detailverliebten Winterkleider oder reduzierter, urbaner Sommermode sieht.

 

Dafür hat Fritz Hansen brandneue Entwürfe wie die erst im September erschienenen Analog-Tische des blickfang Kurator des Jahres 2012 Jaime Hayon mitgebracht, sowie den ebenfalls neu aufgelegten Drop Chair. Arne Jacobsen – Vater des Egg Chairs und Swan Chairs – entwarf ihn 1958 für das SAS Royal Hotel in Kopenhagen. Lange Jahre war der Drop Chair nirgends zu kaufen und wandelte sich zum Klassiker. Nun legt Fritz Hansen ihn wieder auf; neben der klassisch gepolsterten Version gibt es nun auch eine Variante mit Kunststoffschale. Wer sich nun beim Füße-hochlegen und Seele-schweifen-lassen in den Klassiker verliebt, hat Glück, dass er auf einer Designverkaufsmesse ist: Denn wie auf der blickfang üblich kann man den Drop Chair im Drop Shop vom Fleck weg kaufen!

 

blickfang Lounge by Fritz Hansen

 

Auf der blickfang gibt es an allen Ecken Entwürfe zu entdecken und Designer kennen zu lernen. Umso wichtiger ist es, dass man sich auch einfach mal hinsetzen und bei einem gemütlichen Kaffee über das eben gesehene austauschen kann. Genau dafür ist die blickfang-Lounge da. Ausgestattet mit Sofas, Sesseln und Stühlen der dänischen Möbelmarke Republic of Fritz Hansen lädt sie dazu ein, mal kurz vom Messetrubel abzuschalten.

 

So kann man das Modell Jonas aus tschechischer Produktion für 390 CHF erwerben, die in der Schweiz gefertigte, individuell anpassbare Variante kostet hingegen 890 CHF. „Natürlich schluckt man zunächst bei dem Preis“, sagt Label-Mitbegründer Andri Werlen, „aber wenn man sich vor Augen führt, wie viel ein hochwertiger und in Europa gefertigter Pullover kostet, und bedenkt, dass Rucksäcke sehr viel komplizierter zu nähen sind, gleicht sich der Preis wieder aus.“ Die kostengünstigere Produktion in China kam für ihn und seine Mitstreiter nie in Frage, obwohl es eine Herausforderung war, in Europa überhaupt Produzenten zu finden. Wert sind die Rucksäcke ihren Preis übrigens unabhängig von der Produktion, denn sie sind extrem gut durchdacht. In bester form-follows-function-Manier lässt sich das Modell Jonas über die ganze Länge öffnen und so leichter bepacken; Reißverschlüsse an der Seite bieten einen unkomplizierten Schnellzugriff auf den Inhalt oder auf eine kleine Tasche, um Handy und Portemonnaie zu verstauen. Wer möchte, kann zudem das Standardmodell um Hüft- und Brustgurt ergänzen.

Wer mehr zu den Unterschieden zwischen nationaler und internationaler Produktion hören oder die Indiz-Modelle testen möchte, hat auf der blickfang Zürich am 21 | 22 | 23 November die Gelegenheit.

 

Mehrwert

 

Heutzutage ist weithin bekannt, dass es sich im Ausland günstiger produzieren lässt – doch nur selten hat man die Möglichkeit, zu entscheiden, aus welchem Land man ein Produkt beziehen möchte und welchen Aufpreis man für lokale Produktion zu zahlen bereit ist. Das Rucksack-Label Indiz, das auf der blickfang Basel seine Premiere feierte, macht die produktionsbedingten Kostenunterschiede transparent.

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